Kekse

Norddeutsches Grundgesetz oder „Was ist Freundschaft“ – Moin-Kekse Teil 2

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Vor etwas mehr als einem Jahr, genauer gesagt am 14.03.2016, schickte mir eine sehr gute Freundin ein Foto vom Norddeutschen Grundgesetz. Ich erinnere mich gerne an dieses Bild, denn ich überlegte schon länger, wieder in die alte Heimat zurückzugehen, merkte ich doch, dass ich immer öfter Heimweh hatte und mir Land und Leute des oldenburger Münsterlandes unglaublich fehlten. Dann tut es gut, einen Menschen zu haben, der einen – nach norddeutscher Art – auch ganz ohne große Worte versteht und mit einem Foto den Nerv des Ganzen trifft.
Und wisst Ihr, wie der erste Paragraph lautet?

Nordlicht bleibt Nordlicht

Wenn ich an diesen Moment zurückdenke, kommen mir schon fast wieder die Tränen. Aus Rührung, aus Melancholie, aus Freude und Dankbarkeit zu wissen, dass ich immer Menschen an meiner Seite habe, die da sind. Ganz egal, wie beschissen es Dir geht. Und die genau im richtigen Moment die richtigen Dinge sagen, die Dein Leben bereichern, weil sie Dir einen anderen Blickwinkel auf die Dinge geben, so dass es am Ende alles gar nicht mehr so schlimm ist. Die Verständnis haben, wenn’s einem mal richtig kacke geht und das Bier kalt stellen, anstatt Ratschläge zu geben. Und die Dir zur richtigen Zeit den berühmten Arschtritt geben.

So jemanden zu finden ist unersetzbar und ich denke, das ist es, was wahre Freundschaft ausmacht. Dieser Blogpost geht deshalb an einen Menschen, der bei allen wichtigen Dingen meines Lebens dabei war. Richtigerweise muss es heißen, DIE bei allen wichtigen Dingen dabei war. Eine Frau, die unglaublich klug und selbstreflektiert ist. Die weiß, was sie will und die sich mutig neuen Herausforderungen stellt. Die unglaublich lustig ist, mit mir Kommoden abholt und die Liebe zu Kunst und Wissenschaft teilt. This one goes to you meine liebe Karin.

Danke, dass es Dich gibt!

Deine Cathi

 

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Moin-Kekse Teil II

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Menge: ca. 20 Stck. Zeit: 20 Min. Zubereitung + 1 Std. Kühlzeit + 15 Backzeit

Zutaten

  • FÜR DEN TEIG:
  • 200 g Dinkelmehl
  • 100 g Emmermehl
  • je 50 g Reissirup + Agavendicksaft
  • 1 Ei
  • 75 g Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1 geriebene Tonkabohne
  • etwas Zimt
  • ----
  • FÜR DIE SCHOKOCREME:
  • 100 g Kokosnusscreme (z.B. von Rapunzel)
  • 5 EL Agavendicksaft
  • 2 EL roher Kakao (Pulver)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

1

Mischt die beiden Mehle mit dem Salz in einer großen Schüssel und gebt die geriebene Tonkabohne sowie Zimt dazu.

2

Nun den Reissirup, Agavendicksaft, das Ei und die Margarine in Flöckchen auf die Mehlmischung geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten.

3

Den Teig mindestens 1 Stunde kühl stellen.

4

In der Zwischenzeit kann man prima die Füllung zubereiten: Hierfür die Kokosnuss-Creme mit Kakao, Agavendicksaft und Salz gut verrühren und ebenfalls kalt stellen.

5

Nun wie gehabt ausrollen, ausstechen, bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen für ca. 10 - 15 Minuten backen und auskühlen lassen.

6

Die Füllung auf jeweils einen Keks setzen und den "Deckel" drauflegen. Fertich ist die schmackofatzo Leckerei 🙂

 

P.S.: Und diesmal zuckerfrei, weil ich ja keinen Zucker mehr esse.. öhöm.. (der Kinderriegel gestern abend zählt nicht 😉 )

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